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Teile des folgenden Abschnittes sind im Downloadbereich als pdf-Datei verfügbar.

Auf dieser Seite wird vorwiegend auf Kameras aus der Serien-Produktion eingegangen.
Interessante Prototypen, Vorserienmodelle und Umbauten werden im Abschnitt Prototypen vorgestellt.

Ihagee-Logo 1942-1968

Ihagee-Logo 1942-1968

Original-Exa/Exakta-Logo ab Mitte der 1960-er Jahre Elbaflex-Logo um 1969

Original-Exa/Exakta-Logo ab Mitte der 1960-er Jahre und Elbaflex-Logo um 1969

Der weltweite Siegeszug der Kleinbild- Spiegelreflexkameras begann im März/April 1936 in Dresden mit der Kine Exakta, einer Kamera mit Leichtmetallgehäuse und fest eingebautem Lichtschachtsucher, konstruiert für Kinefilm 24x36 mm unter der Verantwortung von Karl Nüchterlein. Der Tuchschlitzverschluss ermöglichte Zeiten von 12s bis 1/1000s sowie Z und B. Eine integrierte Filmabschneidevorrichtung erlaubte bereits den Wechsel teilbelichteter Filme. Es standen Wechselobjektive von 38 bis 500 mm Brennweite für das neue Exakta-Bajonett (US-Patent Nr. 2136149 vom 4.6.1937) zur Verfügung. Eine Blitzeinrichtung konnte bei Bedarf angeschlossen werden.

Karl Nüchterlein wurde am 14.03.1904 in Dresden geboren. Im Schreibmaschinenwerk Seidel & Naumann absolvierte er eine Mechniker-Lehre und wurde später Mechaniker und Konstrukteur im Ihagee-Kamerawerk Steenbergen & Co. Er hielt zahlreiche Patente im Kamerabau, war an der Konstruktion der Ihagee Patent-Klapp-Reflex beteiligt und konstruierte die Standard Exakta 4x6,5 und die Kine Exakta. Von ihm wurden auch schon Teile der späteren Exakta Varex mit Ihrem Wechselsuchersystem erdacht, leider erlebte er die Umsetzung seiner Vorplanungen nicht mehr. Er wurde während des Zweiten Weltkrieges zur Wehrmacht eingezogen, und gilt seit April 1945 als vermisst. 

Karl Nüchterlein (1904-1945)
Karl Nüchterlein im Innenhof des alten Ihagee-Gebäudes auf der Schandauer Str. 24

Karl Nüchterlein im Innenhof des alten Ihagee-Gebäudes auf der Schandauer Str. 24

Karl Nüchterlein (1904-1945)

Die Kine Exakta erschien 1936 zunächst mit runder Einstellupe im Lichtschacht. Gegen Ende des Jahres 1936 wurde die runde durch eine rechteckige Lupe ersetzt. Im Jahr 1937 nutzte man für eine geringe Stückzahl von Exportkameras für England, die USA, für Frankreich und Portugal den Namen Exacta mit “c”-Schreibweise.
Zum Anschluss der Vakublitzeinrichtung erhielten die Kameras ab 1938 eine Gewindebuchse oberhalb der Blitzbuchsen.
Von 1940 bis 1943 wurden nur geringe Stückzahlen und von 1943 bis 1945 keine Kameras in der Ihagee gefertigt, da die Betriebe während des Zweiten Weltkrieges mit kriegswichtiger Produktion ausgelastet waren. Die Ihagee lieferte unter anderem Teile für Navigationsgeräte an die Firma Albert Patin, Werkstätten für Fernsteuertechnik, Berlin. Aber nicht alle in der Ihagee hergestellten Produkte für die deutsche Wehrmacht tragen das Ihagee- Fertigungskennzeichen “hwt”, die an andere Betriebe zugelieferten Teile bekamen das Kennzeichen der entsprechenden Firma, im Falle Albert Patin also “gzy” (siehe auch Herstellercodes).
Die Kameras der Kriegsproduktion (Seriennummern im Bereich 610000 bis 611900) sind durch besondere Merkmale gekennzeichnet, die aber nicht einheitlich auftauchen. Zum Einen wurde der Zierrahmen des Lichtschachtes teilweise ohne die beim Vorkriegsmodell üblichen Prägungen seitlich des Entriegelungsknopfes verbaut. Zum Anderen wurden das Messingbajonett zum Teil schon durch ein Aluminiumbajonett ersetzt und die 1/10s Langzeit teilweise durch die 1/5s abgelöst. Alle diese Merkmale treten dann beim Nachkriegsmodell wieder auf, so dass die Unterscheidung in Kriegs- oder Nachkriegsproduktion nicht immer eindeutig ist. Sicher ist jedoch, dass Teile der Seriennummernblöcke 6100XX und 6118XX bereits 1940 bis 1943 verwendet wurden. Auch die von Richard Hummel genannte erste Nachkriegs-Kine-Exakta Nr. 611501 lässt sich der Vorkriegs- bzw. Kriegsproduktion zuordnen.
Ab Ende 1945 wurde, nach der vollständigen Kriegszerstörung des Betriebes in Dresden-Striesen, mit ausgelagerten Teilen am neuen Standort der Ihagee auf der Blasewitzer Straße, die Kine-Exakta-Produktion wieder aufgenommen. Diese frühen Nachkriegs-Exaktas weisen eine starke Mischung von Merkmalen der Vorkriegskameras und der Kriegskameras auf. Ab 1946 (Seriennummern etwa ab 613000) wurden auch größere Stückzahlen als Reparationsleistung an die sowjetische Besatzungsmacht geliefert. Diese Kameras wurden wieder als Exacta mit “c”-Schreibweise gefertigt.

Kine Exakta (1936) #482550 mit Tessar 2,8/5 cm Kine Exakta #548420 mit Biotar 2/5,8 cm

Kine Exakta mit runder Einstellupe #482550

Kine Exakta mit eckiger Einstellupe und Gewindebuchse für Blitzanschluss #548420

Kine Exakta mit C-Schreibweise

Kine Exakta Vorkrieg mit eckiger Einstellupe #558633; C-Schreibweise, mit Gewinde zur Blitzbefestigung. In dieser Kombination handelt es sich wahrscheinlich um einen Umbau oder eine Fälschung (C-Schreibweise nur 1937, Gewinde erst ab 1938, Seriennummer ca. 1938).

Kine Exakta mit eckiger Einstellupe #611053 Kine Exakta mit eckiger Einstellupe #611053

Kine Exakta mit eckiger Einstellupe #611053; bei dieser Kamera handelt es sich um die seltene Variante der Kriegsproduktion (1940-1943) mit Lichtschacht ohne Prägung des Zierrahmens (Hummel 005). Sie besitzt bereits die seit 1940 teilweise verwendete Langzeit 1/5s an Stelle der 1/10s und entspricht ansonsten dem Vorkriegsmodell (Langzeitenknopf mit umlaufender Rille, hervorragende Verchromung). Nach dem Krieg war die 1/5s generell vorhanden.

Ein heute nur noch schwer zu findendes Zubehörteil einer Kine Exakta ist die abgebildete Ihagee-Lichtschachtverlängerung zum Fernhalten von Streulicht. Sie war aus Leder gefertigt, war komplett faltbar und enthielt eine zusätzliche Lupe. Der Preis mit passendem Lederetui lag 1939 bei 6 Reichsmark.
Diese Lichtschachtverlängerungen wurden in verschiedenen Ausführungen von unterschiedlichen Herstellern angeboten.

Kine Exakta mit aufgesetzter Ihagee-Lichtschachtverlängerung faltbare Ihagee-Lichtschachtverlängerung mit Lupe

Kine Exakta mit aufgesetzter Ihagee-Lichtschachtverlängerung

faltbare Ihagee-Lichtschachtverlängerung mit Lupe

Bei der Exakta mit Festprisma bzw. Exakta Diamant handelt es sich um eine Versuchsanfertigung des Ihagee-Kamerawerks aus dem Jahr 1948/49. Es existierten zwei Kameras mit fest eingebautem Prismeneinsatz mit Dachkantprisma und sehr ungewöhnlich geformter Prismenkappe. Der rückseitige Einblick ist deutlich kleiner als bei den späteren Serieneinsätzen. Von einem “nicht mehr vorhandenen Spiegelsystem” (Aussage Richard Hummel) ist nichts bekannt. Synchronbuchsen wurden nicht eingebaut. Die Kameras bestehen aus neutralen Teilen, Ihagee-Gravuren oder Seriennummern sind also nicht vorhanden. Beide wiesen ursprünglich auch keine Exakta-Namensgravur auf. Nachträglich wurde jedoch eine der beiden Kameras durch einem Mitarbeiter von Hand mit dem phantasievollen Exakta-Diamant-Schriftzug versehen, also aus heutiger Sicht „verbastelt“. Das zweite Exemplar blieb frontseitig unbeschriftet. (siehe auch Prototypen)

Kine Exakta Diamant (Versuchsmuster, 1948/49) Kine Exakta Diamant (Versuchsmuster, 1948/49)

Kine Exakta Diamant (Versuchsmuster, 1948/49)

Kine Exakta Diamant (Versuchsmuster, 1948/49)

Vergleichstabelle Kine-Exakta-Klassifizierungen
 

Kine Exakta (Vorkriegs- und Kriegsproduktion 1936-1943)
Seriennummernbereich: 455000-612000  1)
ca. 38000 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

211

1

001

1

*1.1

runde Lupe

212

2.1

002

2

*1.2.1.k

rechteckige Lupe, Exakta-Schreibweise mit "k"

212

2.2

003

2

*1.2.1.c

rechteckige Lupe, Exakta-Schreibweise mit "c"

213

3.1

004

3

*1.2.2.k

rechteckige Lupe, mit Gewindebuchse oberhalb der Blitzbuchsen zur Blitzbefestigung, Schreibweise mit "k"

213

3.2 **)

-

3

*1.2.2.c

rechteckige Lupe, mit Gewindebuchse oberhalb der Blitzbuchsen zur Blitzbefestigung, Schreibweise mit "c”

213

-

005 ***)

-

*1.2.2.h

rechteckige Lupe, mit Gewindebuchse oberhalb der Blitzbuchsen zur Blitzbefestigung, Schreibweise mit "k”, Lichtschacht ohne die rückseitigen Zierrahmenprägungen, teilweise schon 1/5s am Langzeitenknopf)

Kine Exakta (Nachkriegsproduktion 1945-1949)
Seriennummernbereich: 609000-650000  1)
ca. 35800 Stück  1)

214

1.1

006

4

*1.2.3.k

Nachkriegsversion, rechteckige Lupe, mit Gewindebuchse oberhalb der Blitzbuchsen, Langzeitenknopf ohne umlaufende Rille, immer 1/5s am Langzeitenknopf, Schreibweise mit "k"

214

1.2

007

4

*1.2.3.c

Nachkriegsversion, rechteckige Lupe, mit Gewindebuchse oberhalb der Blitzbuchsen, Langzeitenknopf ohne umlaufende Rille, immer 1/5s am Langzeitenknopf, Schreibweise mit "c"

Bem.:

**) Version 3.2 (A&R) Kine Exakta (Vorkrieg): Serienproduktion ist teilweise umstritten, auch Umbauten aus 2.1 oder 3.1 (Vorkrieg) und Schild von 1.2 (Nachkrieg) möglich

***) Die Hummel-Kriegsversion (005) wird zum Teil angezweifelt, aber zahlreiche existierende Kameras (Seriennummern 6100XX bis 6118XX) lassen sich der Produktion von 1940-1943 zuordnen. Es ist aber auch zu berücksichtigen, dass in dieser Zeit zahlreiche Vorkriegs- und neu gefertigte “Kriegs”-teile vermischt aufgebraucht worden sind.
 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

War die Kine Exakta wirklich die weltweit erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera?

Der Ingenieur A. O. Gelgar des Leningrader Werkes GOMZ beschäftigte sich ab 1934 mit der Konstruktion einer einäugigen Kleinbild-Spiegelreflexkamera in der damaligen Sowjetunion. Zunächst wurde die Kamera noch „Gelveta“ genannt. Erst 1935 entstanden die notwendigen Zeichnungssätze und im Jahr 1936 die Versuchsmuster, die jetzt als „Sport“ (russisch: „Cnopm“) bezeichnet wurden. Unterstützt wurde Gelgar bei der Verbesserung der Prototypen durch die Konstrukteure Rybnikow und Pimenow. Der Beginn der Serienproduktion kann schließlich auf 1937 datiert werden. Zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution, am 7. November 1937, wurden dann die ersten Kameras ausgeliefert (Abbildungen unten: Kamera „Sport“ aus der Serienproduktion). Da die Kameras nicht eindeutig nummeriert worden waren, lässt sich die Stückzahl insgesamt schlecht einschätzen. Es wird von etwa 16000 Kameras bis 1941 ausgegangen.
Damit ist aber die Kine Exakta mit den ersten Musterkameras von 1935 und Produktionsstart vom April 1936 die erste Spiegelreflexkamera für den Kinefilm 24x36 mm.
Entscheidend ist jedoch nicht unbedingt die Feststellung, wessen Kamera früher auf dem Markt war, sondern dass unabhängig voneinander zwei Konstrukteure unterschiedlicher Länder die Zeichen der Zeit erkannten und den Kleinbild- Sucherkameras wie Contax und Leica ein parallaxenfreies neues Kameramodell für den perforierten Kleinbild-Kinefilm entgegensetzen wollten und konnten.

Hier noch einige technische Daten der „Sport“/„Cnopm“:

  • einäugige Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm 24x36mm (Kinefilm)
  • Verwendung mitgelieferter Filmkassetten für bis zu 50 Aufnahmen, Nutzung einfacher Spulen war möglich, erforderte aber den Filmwechsel in der Dunkelkammer
  • vertikal ablaufender Metallschlitzverschluss mit den Zeiten 1/25s, 1/50s, 1/100s, 1/200s, 1/500s und B
  • interessante platzsparende Konstruktion des Verschlussablaufes: erster Verschlussvorhang bewegt sich vertikal nach oben in den Sucherschacht und der zweite Verschlussvorhang dreht sich in Führungen aus der horizontalen in eine schräge Lage und dichtet dann das Spiegelgehäuse zum Film ab
  • Objektivanschluss: Bajonett
  • achromatisches Objektiv „Industar-10“ 1:3,5/5cm (es blieb das einzige für diese Kamera verfügbare Objektiv)
  • fest eingebauter Lichtschacht mit fester Lupe und Einstellscheibe
  • zusätzlicher optischer Newton-Sucher im Lichtschacht
Kamera „Sport“ aus der Serienproduktion

„Sport“ aus der Serienproduktion (ca. 1937)

Kamera „Sport“ aus der Serienproduktion

„Sport“ aus der Serienproduktion (ca. 1937) - die Verwendung von Filmspulen (Dunkelkammer) oder Kassetten (Tageslicht) war möglich

Logo des Werkes GOMZ in Leningrad/ St. Petersburg
(GOMZ = Staatl. Optisch-Mechanisches Werk)

"Sport" schematisch: Abb. Verschluss aufgezogen "Sport" schematisch: Abb. Verschluss abgelaufen

“Cnopm”/„Sport“ schematisch: Abb. 1 - Verschluss aufgezogen; Abb. 2 - Verschluss abgelaufen

  • F = Film (film)
  • G = Einstellscheibe (ground glass)
  • L = Objektiv (lens)
  • M = Reflexspiegel (reflex mirror)
  • NF = optischer Newtonsucher (Newtonfinder)
  • OP = Strahlengang (optical path)
  • RF = Spiegelreflexsucher (reflex finder)
  • S1 = 1. Verschlussvorhang (1st shutter curtain)
  • S2 = 2. Verschlussvorhang (2nd shutter curtain)

Das Kine-Exakta-Nachfolgemodell von 1949 war die (Kine) Exakta II. Diese Kamera hatte ein verbessertes Bildzählwerk und eine Abdeckung für die Einstelllupe sowie einige Detailänderungen. Es gab eine frühe Version mit Gewindebuchse über den Blitzanschlüssen zur Befestigung der Vakublitzlampen sowie eine zweite Version ohne Blitzbefestigungsbuchse und mit Randwulst an der Oberseite der Frontplatte (die Arretierung der Vakublitzeinrichtung erfolgte jetzt an der Stativmutter). Die späte Übergangsversion zur Exakta Varex (A&R-Version 3) besitzt bereits einen modifizierten Varex-Lichtschacht, der mit Hilfe eines Hakens oder nach Abnahme der Frontplatte wechselbar ist.

Kine Exakta II #649592, Frontplatte oben ohne Randwulst und mit Gewindebuchse über den Blitzbuchsen

Kine Exakta II #649592, Frontplatte oben ohne Randwulst und mit Gewindebuchse über den Blitzbuchsen

Kine-Exakta II mit Aufsatzprisma von Carl Zeiss Jena
Kine Exakta II , Frontplatte oben mit Randwulst aber ohne Gewindebuchse über den Blitzbuchsen

Kine Exakta II , Frontplatte oben mit Randwulst aber ohne Gewindebuchse über den Blitzbuchsen

Kine Exakta II #672667 (A&R Version 3), nach Abnahme der Frontplatte ist die Wechselmöglichkeit des Lichtschachtes erkennbar

Kine Exakta II mit Aufsatzprisma von Carl Zeiss Jena zur seitenrichtigen Motivbeobachtung in Augenhöhe

Kine Exakta II - Bedienungsanleitung des US-Importeurs

Kine Exakta II - Bedienungsanleitung des US-Importeurs

Kine Exakta II #672667 (A&R Version 3), nach Abnahme der Frontplatte ist die Wechselmöglichkeit des Lichtschachtes erkennbar Kine Exakta II #672667 (A&R Version 3), nach Abnahme der Frontplatte ist die Wechselmöglichkeit des Lichtschachtes erkennbar

Kine Exakta II #672667 (A&R Variante 3), nach Abnahme der Frontplatte ist die Wechselmöglichkeit des Lichtschachtes erkennbar

Vergleichstabelle Kine-Exakta-II-Klassifizierungen
 

Kine Exakta II (1949-1950)
Seriennummernbereich: 647000-672700  1)
ca. 18100 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

221

1

010

1

*2.1

Frontplatte oben ohne Randwulst, mit Gewindebuchse über Blitzbuchsen

222

2

012

2

*2.2

Frontplatte oben mit Randwulst, ohne Gewindebuchse über Blitzbuchsen

222

3

-

-

*2.3

Varex-Lichtschacht, mit Hilfe eines Hakens oder nach Abnahme der Frontplatte wechselbar

Bem.:

 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

Von den Modellen Kine Exakta und Kine Exakta II wurden insgesamt etwa 92000 Stück produziert.

Ab 1950 erschien die Exakta Varex (bzw. Exakta V). Dieses Modell war durch die wechselbaren Suchereinsätze und Anschlüsse für Vakublitzlampen und Elektronenblitzgeräte gekennzeichnet. Für das Wechselsuchersystem bestand Deutscher Gebrauchsmusterschutz (Antrag vom 24.4.1950, Gebrauchsmusterschutz Nr. 1626119). Anfangs war die Filmbühne nur am Gussgehäuse angeschraubt, später bildeten beide Teile eine Einheit. Es entstanden ca. 21200 Varex.

Messestand des Ihagee Kamerawerkes zur Vorstellung der Exakta Varex

Hobeln der Filmgleitbahn einer Exakta Varex, später wurden die Gleitbahnen gefräst Drehen des Zeiteneinstellknopfes der Exakta Varex

Hobeln der Filmgleitbahn einer Exakta Varex, später wurden die Gleitbahnen gefräst

Drehen des Zeiteneinstellknopfes der Exakta Varex

US-Version der Exakta Varex (Exakta V #688558 mit Carl Zeiss Jena Biotar 2/5,8cm) US-Version der Exakta Varex (Exakta V)

US-Version der Exakta Varex (Exakta V #688558 mit Carl Zeiss Jena Biotar 2/5,8cm)

die abgebildete US-Version wurde vom Importeur mit einem entsprechenden Aufkleber an der Innenseite der Kamerarückwand gekennzeichnet

Vergleichstabelle Exakta-Varex-Klassifizierungen
 

Exakta Varex / Exakta V (1950-1951)
Seriennummernbereich: 670000-693000  1)
ca. 21200 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

231

1.1

013, 015

1

*3.1.1.e bzw.
*3.1.1.u

Bildbühne auf Innengehäuse aufgeschraubt, Bezeichnung "Exakta Varex" bzw. "Exakta V"

232

1.2

014, 015

2

*3.1.2.e bzw.
*3.1.2.u

angegossene Filmbühne, Bezeichnung "Exakta Varex" bzw. "Exakta V"

232

2

016  **)

3

*3.2.e
bzw.
*3.2.u

Modell 1951, angelenkte Rückwand, neue Filmaufwickelspule, Bezeichnung "Exakta Varex" bzw. "Exakta V"

Bem.:

**) obwohl die Existenz des so genannten Modell 1951 umstritten ist, scheint eine geringe Stückzahl Exakta Varex Modell 1951 produziert worden zu sein. Sie wurden sehr schnell von der ersten Serie der Exakta Varex VX (Hummel 017) abgelöst.
 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

Die Exakta Varex VX (bzw. Exakta VX) existierte seit 1951 und besaß eine vergrößerte Filmkammer und eine neue Filmrückspuleinrichtung sowie ein geändertes Zählwerk. Die eigentlich richtige Bezeichnung wäre Exakta Varex MX gewesen (entsprechend der Blitzsynchronisation), es wurde aber die Bezeichnung VX gewählt. 1953 wurde der bisher geschwungene Schnellspannhebel durch einen geraden ersetzt und der Objektivanschluss erhielt ein zusätzliches Außenbajonett zum Anschluss langbrennweitiger Optiken. Ab 1955 wurden zwei genormte Blitzbuchsen (M und X) eingebaut. Heute werden manchmal im Nachhinein umgebaute Modelle angeboten, die sowohl die alten zweipoligen Blitzbuchsen als auch die Koax-Blitzbuchsen aufweisen. 1956 erschien eine noch eine Übergangsvariante zur Exakta Varex IIa mit drei genormten Koax-Blitzbuchsen M, X und F (Seriennummern um 816XXX, 817XXX und höher [Abb. unten], deutlich niedrigere Seriennummern gehören zu zahlreichen Werksumbauten der Vorversionen). Nach Hummel wurden 124400 Varex VX von der Ihagee hergestellt.

40 Jahre Ihagee Kameras (Werbeanzeige, 1952)
Richard Hummel und Lothar Quaas am Verschlusszeitenmessgerät

Richard Hummel und Lothar Quaas am Verschlusszeitenmessgerät
in der Exakta-Montage (1953)

“40 Jahre Ihagee Kameras”
(Werbeanzeige in der Zeitschrift “Die Fotografie”, 1952)

Zum 40-jährigen Ihagee-Jubiläum 1952 erhielten der damalige Werkleiter Max Rockstroh und der technische Direktor Willy Teubner je eine “goldene” Exakta Varex VX bei der die entsprechenden Gehäuseteile nicht verchromt sondern vergoldet waren.

vergoldete Exakta Varex VX (1952 an Max Rockstroh)

vergoldete Exakta Varex VX anlässlich des Jubiläums “40 Jahre Ihagee” (1952 an Max Rockstroh)

Übergabe der vergoldeten Varex VX im Jahr 1952 an Max Rockstroh und Willy Teubner Übergabe der vergoldeten Varex VX im Jahr 1952 an Max Rockstroh und Willy Teubner

Übergabe der vergoldeten Varex VX im Jahr 1952 an Max Rockstroh und Willy Teubner

frühe Exakta VX #692062 mit Schneider Xenon 1,9/50 und doppelpoligen Blitzbuchsen (1951) diese Kamera ist mit einer besonderen Seriennummerngravur versehen, bei der das übliche vorangestellte gerahmte VX unter die untere Filmgleitbahn graviert wurde.

frühe Exakta VX #692062 mit Schneider Xenon 1,9/50 und doppelpoligen Blitzbuchsen (1951), diese Kamera ist mit einer besonderen Seriennummerngravur versehen, bei der das übliche vorangestellte gerahmte VX unter die untere Filmgleitbahn graviert wurde.

Exakta Varex VX #713081  mit Biotar 2/58 und doppelpoligen Blitzbuchsen (1952) Exakta Varex VX #803020 (1955) mit Biotar 2/58 und zwei genormten Blitzbuchsen

Exakta Varex VX #713081 mit Biotar 2/58
und doppelpoligen Blitzbuchsen (1952)

Exakta Varex VX #803020 mit Biotar 2/58
und zwei genormten Blitzbuchsen (1955)

Exakta Varex VX #816936 mit Tessar 2,8/50 und drei genormten Blitzbuchsen (so genannte Übergangsvariante zur Exakta Varex IIa 1956); Kameras mit niedrigeren Seriennummern gehören zu zahlreichen Werksumbauten der Vorversionen

Exakta Varex VX #816936 mit Tessar 2,8/50 und drei genormten Blitzbuchsen (so genannte Übergangsvariante zur Exakta Varex IIa 1956); Kameras mit niedrigeren Seriennummern gehören zu zahlreichen Werksumbauten der Vorversionen

Exakta-Bajonett ca. 1950 zusätzliches Außenbajonett ca. 1953

Exakta-Bajonett ca. 1950

zusätzliches Außenbajonett ca. 1953

Titelblatt der deutschen Bedienungsanleitung der Exakta Varex VX Titelblatt der russischen Bedienungsanleitung der Exakta Varex VX

Titelblatt der deutschen Bedienungsanleitung der Exakta Varex VX (1951)

Titelblatt der russischen Bedienungsanleitung der Exakta Varex VX (1955)

Exakta-Briefmarke zur Leipziger Herbstmesse 1955

Exakta-Briefmarke zur Leipziger Herbstmesse 1955

Vergleichstabelle Exakta-Varex-VX-Klassifizierungen
 

Exakta Varex VX / Exakta VX (1951-1956)
Seriennummernbereich: 691000-820000  1)
ca. 124400 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

241

1

017

1

*4.1.e
bzw.
*4.1.u

zwei Blitzbuchsenpaare (M, X), geschwungener Filmtransporthebel, Bezeichnung "Exakta Varex VX" bzw. "Exakta VX"

242

2

019

2

*4.2.e
bzw.
*4.2.u

zwei Blitzbuchsenpaare (M, X), gerader Filmtransporthebel, Zählwerk mit Einstellrad, sichelförmige Auslösesperre, Doppelbajonett, Bezeichnung "Exakta Varex VX" bzw. "Exakta VX"

243

3

021

3

*4.3.e
bzw.
*4.3.u

genormte Koax-Blitzbuchsen (M, X), halbmondförmige Auslösesperre, Bezeichnung "Exakta Varex VX" bzw. "Exakta VX"

 

**)

022

4

*4.4.n
bzw.
*4.4.e
bzw.
*4.4.u

identisch**) mit Varex IIa Version 1.1, Bezeichnung "Varex" bzw. "Varex VX" bzw. "VX", drei genormte Koax-Blitzbuchsen (M, X, F)

Bem.:

**) Version wird von A&R als Übergang zur Varex IIa bezeichnet,
die Version wird oft als identisch mit der ersten Version der Varex IIa beschrieben, es existieren aber an einigen Kameras Langzeitenknöpfe der Varex VX; Seriennummern um 816XXX, 817XXX und höher (Abb. oben), deutlich niedrigere Seriennummern gehören zu zahlreichen Werksumbauten der Vorversionen
 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

Ab Ende 1956 war die Exakta Varex IIa (Exakta VX IIa) auf dem Markt. Dieses Modell hatte einen dritten Blitzanschluss F für schnellbrennende Blitzlampen (bisher nur X und M). Die Geräuschdämpfung der langen Verschlusszeiten wurde verbessert. Mit insgesamt ca. 182000 Stück ist die VX IIa die Exakta mit der höchsten Produktionszahl. Bis 1958 war der Frontplattenschriftzug graviert, ab 1958 geprägt. Die geprägte Version wird manchmal fälschlich als Jubiläumsexakta bezeichnet.
Es existieren Neuerervorschläge von 1959, in denen Ihagee-Mitarbeiter bereits eine TTL-Innenmessung in der Exakta durchdachten. Die eigene Betriebsleitung lehnte aber derartige Änderungen ab.
Ein neues Design ohne wirkliche konstruktive Änderungen erhielt das Modell 1961 mit veränderter Frontplatte mit Prägung Varex IIa und aufgeklebten schwarzen Metallschild “EXAKTA”. Die neuen Lichtschacht- und Prismeneinsätze waren zunächst mit dünnen schwarzen Aluminiumstücken beklebt, die im zentralen Teil mit hellen Streifen verziert waren. Noch im Jahr 1961 wurden die Aluminiumbezüge am Prismeneinsatz durch drei Lederstücke und am Lichtschacht durch ein Lederstück ersetzt.

Vergleichstabelle Exakta-Varex-IIa-Klassifizierungen
 

Exakta Varex IIa / Exakta VX IIa / Exakta IIa (1956-1963)
Seriennummernbereich: 820000-1010000  1)
ca. 182000 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

251

1.1

023

1

*5.1.1.e
bzw.
*5.1.1.u

gravierter Exakta-Schriftzug auf Frontplatte, mit 1/150s-Verschlusszeit, Bezeichnung "Exakta Varex IIa" bzw. "Exakta VX IIa"

251

1.2

024

2

*5.1.2.e
bzw.
*5.1.2.u

gravierter Exakta-Schriftzug auf Frontplatte, ohne 1/150s-Verschlusszeit, Bezeichnung "Exakta Varex IIa" bzw. "Exakta VX IIa"

252

2

025

3

*5.1.3.e
bzw.
*5.1.3.u
bzw.
*5.1.3.i

geprägter Exakta-Schriftzug auf Frontplatte, Bezeichnung "Exakta Varex IIa" bzw. "Exakta VX IIa" bzw. "Exakta IIa"

253

3.1

026

4 bzw. 5

*5.2.o

schwarzes Schild mit gedrucktem Exakta-Schriftzug (Modell 1961), ohne weitere Gravuren

253

3.2

026

4 bzw. 5

*5.2.m

schwarzes Schild mit gedrucktem Exakta-Schriftzug (Modell 1961), Gravur "Mod. IIa" neben Langzeitenknopf

253

3.3

026

4 bzw. 5

*5.2.e
bzw.
*5.2.u

schwarzes Schild mit gedrucktem Exakta-Schriftzug (Modell 1961), Gravur "Varex IIa" bzw. "VX IIa" auf Frontplatte

Bem.:

 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

VX IIa #840620 mit Biotar 2/58 Varex IIa #927858 (geprägte Version 1958) mit Tessar 2/50

Exakta VX IIa #840620
mit graviertem Schriftzug

Exakta Varex IIa #927858
mit geprägtem Schriftzug

Exakta Varex IIa #954075 Modell 1961 Prismeneinsatz mit Streifenmuster #209986

Exakta Varex IIa #954075 Modell 1961

Prismeneinsatz mit Streifenmuster #209986 für die Exakta Varex IIa Modell 1961

Titelblatt der deutschen Bedienungsanleitung der Exakta Varex IIa (1957) Titelblatt der russischen Bedienungsanleitung der Exakta Varex IIa (1957)

Titelblatt der deutschen Bedienungsanleitung der Exakta Varex IIa (1957)

Titelblatt der russischen Bedienungsanleitung der Exakta Varex IIa (1957)

Titelblatt der USA-Neuheiten-Broschüre der Exakta Varex IIa (1961)
Titelblatt der USA-Bedienungsanleitung der Exakta Varex IIa (1957)

Titelblatt der USA-Bedienungsanleitung der Exakta Varex IIa (1957)

Titelblatt der USA-Neuheiten-Broschüre der Exakta Varex IIa (1961)

Einen besonderen Reiz üben gerade in einer Kamerasammlung die Geräte aus, denen man einen harten Einsatz oder irgendwelche „Unfälle“ ansieht. Kameramuseen haben manchmal Vitrinen mit so genannten Abenteuerkameras und ihrer Vergangenheit. Häufig werden arg strapazierte Modelle mit extremen Gebrauchsspuren als wertlos angesehen, der ideelle Wert ist aber gerade mit der zugehörigen Geschichte unschätzbar. Eine solche Kamera ist die hier abgebildete Exakta Varex IIa (Modell 1961), das Gehäuse weist Brandspuren auf, die Optik ist verbeult, die Linsen geplatzt. In einer Vitrine, gemeinsam mit ihren chromblitzenden Schwestern, macht sie als Kontrast eine gute Figur und bildet einen interessanten Blickfang.

Exakta Varex IIa #963410 Modell 1961, eine “Abenteuerkamera” Exakta Varex IIa #963410 Modell 1961, eine “Abenteuerkamera”

Exakta Varex IIa #963410 Modell 1961, eine “Exakta-Abenteuerkamera”, ein Blickfang in einer Vitrine mit ihren chromblitzenden Schwestern

Von 1963 bis 1967 wurde die Exakta Varex IIb mit etwa 114400 Stück produziert. Veränderte Bedienungsknöpfe, ein verbessertes Langzeitenwerk und die jetzt geometrisch gestufte Zeitenreihe kennzeichneten die neue Kamera. In der Literatur wird der Seriennummernbereich häufig von 1005000 bis 1125000 angegeben. Die Exakta-Varex IIb-Reihe endet jedoch etwa bei 1126000 (Ser.-Nr. der unten abgebildeten Kamera: 1125505).

Exakta Varex IIb #1057447 (mit kleiner Frontplattenbefestigungsschraube) Exakta Varex IIb #1.125.505 (1967) mit Tessar 2,8/50

Exakta Varex IIb #1057447
(mit kleiner Frontplattenbefestigungsschraube)

Exakta Varex IIb #1125505
(mit großer Frontplattenbefestigungsschraube)

Vergleichstabelle Exakta-Varex-IIb-Klassifizierungen
 

Exakta Varex IIb / Exakta VX IIb (1963-1967)
Seriennummernbereich: 1000000-1126000  1)
ca. 114400 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

261

1

028

1

*6.0.e
bzw.
*6.0.u

Gravur "Varex IIb" bzw. "VX IIb" auf Frontplatte, Variante mit kleiner Frontplattenbefestigungsschraube

262

1

028

2

*6.0.e
bzw.
*6.0.u

Gravur "Varex IIb" bzw. "VX IIb" auf Frontplatte, Variante mit großer Frontplattenbefestigungsschraube,

Bem.:

 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

1967 wurde die Varex IIb von der Exakta VX 1000 (bzw. VX 1000 oder Elbaflex VX 1000) abgelöst. Die Kamera war mit einem Rückkehrspiegel ausgerüstet (wie bereits 1965 die Exa IIb). Das Gehäuse und die Bedienelemente wurden verändert und der Riegel für die Sucherarretierung war wieder vorhanden. Die Deckkappengravur “Ihagee Dresden” wurde im Laufe des Jahres 1968 durch “aus Dresden” ersetzt. Die Einstellung der Produktion erfolgte schließlich 1970. 

Die von 1969 bis Anfang 1972 produzierte Exakta VX 500 (bzw. VX 500) war eine abgerüstete Version der VX 1000. Die Belichtungszeiten wurden auf 1/30 bis 1/500 begrenzt und das Langzeitenwerk mit Selbstauslöser entfiel. Die Gehäuseverchromung wurde teilweise durch mattschwarzen Lack ersetzt. Von den Vorserienkameras (Seriennummern 0000XXX, Deckkappengravur “Ihagee Dresden“) wurden einige wenige mit gravierter Frontplatte “VX 500” gefertigt, andere trugen bereits das später in der Serie übliche Schild “Exakta VX500“.
Seit Beginn der Serienproduktion (1969) lautete bei der Exakta VX 500 die Deckkappengravur “aus Dresden“, kurzzeitig (im Laufe des Jahres 1971; Seriennummernbereich ca. 1559XXX bis 1564XXX) erfolgte die Gravur des Pentacon-Turms, die anschließend wieder durch “aus Dresden“ ersetzt wurde. Serienkameras (also mit “üblicher“ Gehäusenummer 15XXXXX) mit “Ihagee Dresden“-Gravur sind wahrscheinlich nachträgliche Umbauten durch den einfachen Austausch der Deckkappe. Auch bei der Exakta VX 1000 wurde während der Bauzeit der Exakta VX 500 immer die Bezeichnung “aus Dresden“ graviert.
Eine oft genannte Elbaflex VX 500 war lediglich eine geplante Exportvariante, zu einer Serienproduktion kam es jedoch nicht.

Es wurden etwa 190000 Kameras der VX 1000 und VX 500 gebaut.

Exakta VX 1000 #1178490 mit Pancolar 2/50 Elbaflex VX 1000 #1190637 mit T 2,8/50

Exakta VX 1000 #1178490 mit Pancolar 2/50

Elbaflex VX 1000 #1190637 mit T 2,8/50

VX 1000 #1221399 mit Pancolar 2/50
Exakta Endmontage (1968)

VX 1000 #1221399 mit Pancolar 2/50

Exakta Endmontage (1968)

Exakta VX 1000 mit Deckkappengravur “Ihagee Dresden” (1967-1968) Exakta VX 1000 mit Deckkappengravur “aus Dresden” (1968-1970)

Exakta VX 1000 #1166274 mit Deckkappengravur “Ihagee Dresden” (1967-1968)

Exakta VX 1000 #1178490 mit Deckkappengravur “aus Dresden” (1968-1970)

Exakta VX 500 #1535228 mit Pancolar 2/50
Exakta VX500 Funktionsmodell

Exakta VX 500 Funktionsmodell

VX 500 #1535228 mit Pancolar 2/50

Exakta VX 500 mit Deckkappengravur Pentacon-Turm (1971/72)
Exakta VX 500 mit Deckkappengravur “aus Dresden” (1969-1971)

Exakta VX 500 #1521550 mit Deckkappengravur “aus Dresden” (1969-1971)

Exakta VX 500 #1560824 mit Deckkappengravur Pentacon-Turm (1971/72)

Exakta VX 500 - Vorserienkamera #0000121 Exakta VX 500 Vorserienkamera #0000034

Exakta VX 500 Vorserienkamera #0000121
mit Frontschild “Exakta” sowie gravierter Frontplatte “VX 500” und Deckkappengravur “Ihagee Dresden”

Exakta VX 500 Vorserienkamera #0000034
mit Frontschild “Exakta VX 500” und Deckkappengravur “Ihagee Dresden”

Elbaflex VX 500 (Prototyp einer geplanten Exportvariante)

Elbaflex VX 500 (Prototyp einer geplanten Exportvariante, eine Serienproduktion fand nicht statt)

Vergleichstabelle Exakta-VX-1000- und Exakta-VX-500-Klassifizierungen
 

Exakta VX 1000 / VX 1000 / Elbaflex VX 1000 (1967-1970)
Seriennummernbereich: 1126000-1230000  1)
ca. 104100 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

271

1.1

030

1

*7.0.x

Namensschild "Exakta" mit Gravur "VX 1000" auf Frontplatte

271

1.2

-

-

*7.0.t

Namensschild "Exakta" mit Gravur "TL VX 1000" auf Frontplatte

271

2

031

2

*7.0.v

Namensschild "VX 1000" ohne Frontplattengravuren

271

3

032

3

*7.0.f

Namensschild "Elbaflex" mit Gravur "VX 1000" auf Frontplatte

Exakta VX 500 / VX 500 / Elbaflex VX 500**) (1969-1972)
Seriennummernbereich: 1500000-1590000  1)
ca. 86200 Stück  1)

281

**)

033 **)

3

*8.1.r

ohne Blitzzeit 1/40s, Namensschild "Exakta" mit Gravur "VX 500" auf Frontplatte

281

2.1

034

2

*8.1.n

ohne Blitzzeit 1/40s, Namensschild "Exakta VX 500"

282

2.2

035

2

*8.2.x

mit Blitzzeit 1/40s, Namensschild "Exakta VX 500"

282

3

037

1

*8.2.v

mit Blitzzeit 1/40s, Namensschild "VX 500"

282

**)

036 **)

4

*8.2.f

mit Blitzzeit 1/40s, Namensschild "Elbaflex VX 500", nur Prototypen

Bem.:

Seit Beginn der Serienproduktion (1969) lautete bei der Exakta VX 500 die Deckkappengravur “aus Dresden“, kurzzeitig (im Laufe des Jahres 1971; Seriennummern ca. 1559XXX bis 1564XXX) erfolgte die Gravur des Pentacon-Turms, die anschließend wieder durch ”aus Dresden“ ersetzt wurde. Serienkameras (also mit “üblicher“ Gehäusenummer 15XXXXX) mit “Ihagee Dresden“-Gravur sind wahrscheinlich nachträgliche Umbauten durch den einfachen Austausch der Deckkappe. Auch bei der Exakta VX 1000 wurde während der Bauzeit der Exakta VX 500 immer die Bezeichnung “aus Dresden“ graviert.

**) Exakta-VX-500-Versionen 1 und 4 (A&R) oder 033 und 036 (Hummel) sind Vorserienkameras oder Prototypen, eine größere Stückzahl Serienkameras ist nicht produziert worden
 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

Es gab jahrelangen Rechtsstreit um die Namensrechte an “Kine-Exakta”, “Exakta” und “Exa” mit der Ihagee West, weiterhin war die Bezeichnung “Varex” in den USA bereits geschützt. Schon 1960 wurde deshalb auf der Basis der Exakta Varex IIa eine Kamera geplant, die mit einem neuen Gehäuse und einen neuen Namen vermarktet werden sollte. Die Elbina Super wurde aber nie produziert, ein Prototyp ist rechts abgebildet.

Elbina Super (1960) Prototyp (Technische Sammlungen der Stadt Dresden)

Für bestimmte Exportlieferungen mussten stets andere Kameranamen (VX .., Elbaflex) und Objektivbezeichnungen (aus Jena, Jena T...) verwendet werden.

Die Ihagee-Entwicklungsabteilung war bereits seit 1964 Pentacon unterstellt. Am 2. Januar 1968 wurde die Ihagee Kamerawerk AG i. V. ein Bestandteil des neu gegründeten Kombinat VEB Pentacon, damit wurden Verkauf, Werbung und Kundendienst vom Zentralvertrieb des Kombinates durchgeführt. Ab dem 2. Januar 1970 war die bisherige Ihagee das „Objekt 18“ des Kombinates VEB Pentacon. Eine eigenständige Fertigungsstätte „Ihagee Kamerawerk AG i. V.“ existierte nicht mehr. Die schrittweise Übernahme durch den Kombinatsbetrieb zeigte sich nicht nur an Kamera- und Herkunftsbezeichnungen (aus “Ihagee Dresden” wurde “aus Dresden” oder das Markenzeichen von Pentacon, der stilisierte Ernemann-Turm) sondern auch an den Schriftzügen von Zubehörteilen wie Balgengeräten, Zwischenringen, Suchereinsätzen etc.
Zugunsten der Praktica-Modelle kam im Jahr 1972 das endgültige Aus für die Exakta. Lediglich das kleinere Modell Exa Ia/1b/1c wurde unter Regie von Pentacon weitergeführt.   

Auch die Berliner Ihagee Kamerawerk AG (unter anderem Exakta Real) konnte die Exakta-Tradition nach 1976 nicht fortsetzen.  

Von 1969 bis 1973 wurde von Pentacon noch eine modifizierte Praktica L als Exakta RTL 1000 vertrieben (etwa 86100 Stück). Durch das völlig andere Gehäuse erinnerte bei dieser Kamera nur noch der Bajonettanschluss und der zusätzliche linksseitige Auslöser (zur weiteren Nutzung der bisherigen Objektive) an die Vorgänger-Exaktas. Die Exakta RTL 1000 wurde mit einer Blendeninnenauslösung ausgestattet und ein TTL-Prismeneinsatz war lieferbar. Die Suchereinsätze der früheren Baureihen waren nicht mehr verwendbar. Später wurde aus dieser Kamera die Praktica VLC (1974) mit Innenmessung und elektrischer Blendenwertübertragung entwickelt.

Exakta RTL 1000 #225601 mit Oreston 1,8/50 Exakta RTL 1000 #231689 mit Meyer Oreston 1,8/50

Exakta RTL 1000 #225601 mit Oreston 1,8/50

Exakta RTL 1000 #231689 mit Oreston 1,8/50

Exakta RTL 1000 #221486 mit Oreston 1,8/50 und TTL-Prismeneinsatz Exakta RTL 1000 #221486 mit Oreston 1,8/50 und TTL-Prismeneinsatz

Exakta RTL 1000 #221486 mit Oreston 1,8/50 und TTL-Prismeneinsatz

Exakta RTL 1000 #221486 mit Oreston 1,8/50 und TTL-Prismeneinsatz

Lichtschacht und Prismeneinsatz zur Exakta RTL 1000, zusätzlich existierte ein TTL-Prismeneinsatz TTL-Prismeneinsatz zur Exakta RTL 1000

Lichtschacht und Prismeneinsatz zur Exakta RTL 1000

TTL-Prismeneinsatz zur Exakta RTL 1000

Der zur Praktica VLC angebotene Lupensucher (ab 1974) konnte in der Exakta RTL 1000 ebenfalls verwendet werden.

Der zur Praktica VLC angebotene Lupensucher (ab 1974) konnte in der Exakta RTL 1000 ebenfalls verwendet werden.

Vergleichstabelle Exakta-RTL-1000-Klassifizierungen
 

Exakta RTL 1000 / RTL 1000 (1969-1973)
Seriennummernbereich: 200000-290000  1)
ca. 86100 Stück  1)

Klassifizierung nach

kennzeichnende Merkmale

EC

A&R
(2003)

Hummel
(1995)

Wichmann
(1995)

Wrotniak

-

1

120

-

*9

Praktica-L-Gehäuse mit Wechselsuchern, Exakta-Bajonett und Blendeninnenauslösung, Namensschild "Exakta" und Gravur "RTL 1000"

-

2.1
2.2

122

-

*9

Praktica-L-Gehäuse mit Wechselsuchern, Exakta-Bajonett und Blendeninnenauslösung, Namensschild "RTL 1000"

-

3

121

-

*9

Praktica-L-Gehäuse mit Wechselsuchern, Exakta-Bajonett und Blendeninnenauslösung, Namensschild "Exakta RTL 1000"

Bem.:

Die RTL 1000 basiert nicht auf der Praktica VLC, sondern auf der Praktica L. Die VLC wurde wesentlich später entwickelt und weist Merkmale der RTL 1000 auf.

Die Version 2 (A&R) bzw. 122 (Hummel) gab es sowohl als Version 2.1 mit zusätzlicher Gehäusegravur RTL 1000 (wie bei A&R-Version 1), als auch als Version 2.2 ohne Gehäusegravur (wie bei A&R-Version 3).
 

Quellen:

1) Seriennummern z. T. aus A&R (2003), Produktionszahlen aus Hummel (1995) gerundet

EC: ältere Klassifizierung des Exakta-Circle (www.exaktacircle.org), die die Kameras nach Hauptmerkmalen unterscheidet

A&R (2003): Aguila, Clement; Rouah, Michel: Exakta Collection 1933-1987. DDP-Image-Editions Saint Amans Soult 2003, ISBN 2-9519891-0-5

Hummel (1995): Hummel, Richard: Spiegelreflexkameras aus Dresden. Edition Reintzsch Leipzig, 1995, ISBN 3-930846-01-2 oder 3-89506-127-1

Wichmann (1995): Wichmann, Klaus: EXAKTA - Von der Kine-Exakta bis zur Elbaflex. Lindemanns Verlag 1995, ISBN 3-89506-129-8

Wrotniak: (www.wrotniak.net) eine weitere, aber sehr logische, schlüssige Klassifizierung

Für weiterführende Informationen gibt es zahlreiche Bücher zum Thema Exa und Exakta(siehe Literatur). Darüber hinaus gibt es im Internet zahlreiche gute Exa- und Exakta-Seiten, davon sind einige unter Links aufgeführt.

Bei einigen der unter Reparaturen etc. angegebenen Adressen können auch die Exaktas und Exas repariert werden.

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