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In diesem Abschnitt werden zahlreiche Prototypen, Vorserienmodelle, Umbauten und andere besondere Kameras und deren Zubehör vorgestellt. Zu diesem Themengebiet ist auch das Buch “Exakta Obscurities” von Gary Cullen und Klaus Rademaker (Exakta Obscurities, Seltsames und Seltenes. Gary Cullen 2001, ISBN 0-9689868-1-1) eine besondere Empfehlung und gute Ergänzung.
Funktions- und Schnittmodelle werden auch im Teil Schnittmodelle gezeigt.

Zum Inhalt:

Prototypen, Vorserienmodelle, Umbauten und andere besondere Kameras und deren Zubehör:

  1. Exakta 6x6 cm
  2. Exakta 24x36 mm
  3. Exa
  4. Zubehör
  5. Objektive

1. Exakta 6x6 cm

Exakta 6x6 (1939) #553702  mit adaptiertem Praktisix-Prismeneinsatz

Exakta 6x6 (1939) Ser.-Nr. 553702 mit adaptiertem Praktisix-Prismeneinsatz

Prototyp einer Exakta 6x6 (1953) Ser.-Nr. 003 mit Plattenrückwand

Prototyp einer Exakta 6x6 (1953) #003 mit Plattenrückwand Prototyp einer Exakta 6x6 (1953) #003 mit Plattenrückwand

2. Exakta 24x36 mm

Bei der Exakta mit Festprisma bzw. Exakta Diamant handelt es sich um eine Versuchsanfertigung des Ihagee-Kamerawerks aus dem Jahr 1948/49. Es existierten zwei Kameras mit fest eingebautem Prismeneinsatz mit Dachkantprisma und sehr ungewöhnlich geformter Prismenkappe. Der rückseitige Einblick ist deutlich kleiner als bei den späteren Serieneinsätzen. Von einem “nicht mehr vorhandenen Spiegelsystem” (Aussage Richard Hummel) ist nichts bekannt. Synchronbuchsen wurden nicht eingebaut. Die Kameras bestehen aus neutralen Teilen, Ihagee-Gravuren oder Seriennummern sind also nicht vorhanden. Beide wiesen ursprünglich auch keine Exakta-Namensgravur auf. Nachträglich wurde jedoch eine der beiden Kameras durch einem Mitarbeiter von Hand mit dem phantasievollen Exakta-Diamant-Schriftzug versehen, also aus heutiger Sicht „verbastelt“. Das zweite Exemplar blieb frontseitig unbeschriftet.
Richard Hummel beschrieb die Diamant in seinem Buch „Spiegelreflexkameras aus Dresden“ als Prototyp mit eigenwilliger Sucherkappe und Gravur. Demgegenüber ist man sammlerseitig bisher meist davon ausgegangen, dass die gesamte Kamera auf Grund ihrer Merkmale und ihres äußeren Erscheinungsbildes die private Anfertigung eines Ihagee-Mitarbeiters war. Die zweite Aussage kann inzwischen teilweise widerlegt werden. Dem früheren Ihagee-Mitarbeiter Werner Wurst (1912-1986), der ab 1946 freiberuflich für die Ihagee-Werbeanzeigen zuständig war und zahlreiche (auch kameraspezifische) Fotolehrbücher schrieb, war die nachträglich gravierte Kamera bekannt. Er schrieb rückseitig auf ein Foto in seinem Archiv: “Lt. Aussage Gerhard Unger Versuchsmuster (Kine-Exakta I der Nachkriegsfertigung mit Festprisma), das 1948/49 entstanden ist. Der Namenszug wurde von einem Bastler nachträglich von Hand mit Stichel graviert. Außerdem wurden nachträglich noch Veränderungen wie Aufzugshebel und Deckschrauben der E(xakta) V(arex) IIa vorgenommen. Ein 2. Exemplar steht im Werk bei Gerhard Unger”. (Anm.: Gerhard Unger war Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung des Ihagee-Kamerawerkes.)

siehe auch: Nattenberg, Olaf: Exakta Diamant - Prototyp oder Eigenkonstruktion? PhotoDeal II/2012.

Kine Exakta Diamant (Versuchsmuster, 1948/49) Kine Exakta Diamant (Versuchsmuster, 1948/49)
Kine Exakta Diamant (Versuchsmuster, 1948/49)
ea_diamant_schrift_rueckseite

Die nachfolgend abgebildete Kine-Exacta mit Wechselsucher ist eine Reparationskamera für die UdSSR, die von einem findigen Bastler auf ein einfaches Wechselsuchersystem umgebaut wurde. Der Prismeneinsatz lässt sich nach hinten abziehen und damit wird diese Exacta wieder zu einer Kamera mit “Lichtschachtsucher”.

Exacta mit Wechselsucher Exacta mit Wechselsucher
Versehrten-Exakta #694553

Die so genannte Versehrten-Exakta : Hier wurde eine sehr kleine Stückzahl von Exakta Varex VX mit einem zusätzlichen Auslöseknopf auf der rechten unteren Gehäuseseite versehen, um Kriegsversehrten eine bessere Nutzung der Kamera zu ermöglichen (Ser.-Nr. 694553; Hummel-Nr. 018; Technische Sammlungen der Stadt Dresden).

Exakta Varex VX  #734868 mit variabler Blitzsynchronisation (Technische Sammlungen der Stadt Dresden)

Der abgebildete Prototyp (Ser.-Nr. 734868; Hummel-Nr. 020) einer geplanten Exakta Varex VX mit variabler Blitzsynchronisation und geteiltem Spiegel wurde nie in Serie produziert (Ser.-Nr. 734868; Hummel-Nr. 020; Technische Sammlungen der Stadt Dresden).

Diese umgebaute Exakta Varex VX befindet sich in der Kustodie der Technischen Universität Dresden. Die Kamera wurde als Messkamera verwendet.

Exakta Varex VX, Messkamera Exakta Varex VX, Messkamera

Für eigene Messevorführungen und die Handelsvertreter der Ihagee in der Bundesrepublik oder für Betriebsjubiläen langjähriger Mitarbeiter wurden einige Exakta- und Exa-Kameras andersfarbig beledert. So wurden beispielsweise grüne, blaue, weiße, graue und rote Einzelstücke zu diesem Zweck gefertigt.

Varex IIa #640131 hellblau beledert; mit Biotar 2/58 und Ihagee-Belichtungsmessereinsatz rot belederte Exakta Varex IIb #1125109 mit Tessar 2,8/50
blau belederte Varex IIa mit Stereflex-Einsatz und Stereovorsatz
Varex IIa #933225 grün beledert; mit Tessar 2,8/50 und Ihagee-Belichtungsmessereinsatz

Zum 40-jährigen Ihagee-Jubiläum 1952 erhielten der damalige Werkleiter Max Rockstroh und der technische Direktor Willy Teubner je eine “goldene” Exakta Varex VX bei der die entsprechenden Gehäuseteile nicht verchromt sondern vergoldet waren.

vergoldete Exakta Varex VX (1952 an Max Rockstroh)
Übergabe der vergoldeten Varex VX im Jahr 1952 an Max Rockstroh und Willy Teubner Übergabe der vergoldeten Varex VX im Jahr 1952 an Max Rockstroh und Willy Teubner

Eine frühe Exakta VX #692062 mit Schneider Xenon 1,9/50 und doppelpoligen Blitzbuchsen (1951), diese Kamera ist mit einer besonderen Seriennummerngravur versehen, bei der das übliche vorangestellte gerahmte VX unter die untere Filmgleitbahn graviert wurde.

frühe Exakta VX #692062 mit Schneider Xenon 1,9/50 und doppelpoligen Blitzbuchsen (1951) diese Kamera ist mit einer besonderen Seriennummerngravur versehen, bei der das übliche vorangestellte gerahmte VX unter die untere Filmgleitbahn graviert wurde.

Bei dem abgebildetem Prototypen einer Exakta Varex VX wurde eine Plattenrückwand (Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1736874 vom 18.2.1955) eingebaut (Ser.-Nr. 711168; Technische Sammlungen der Stadt Dresden).

Exakta Varex VX mit Plattenrückwand #711.168

rechts: Abb. 1 aus dem Antrag auf Gebrauchsmusterschutz vom 15.2.1955
1) Rückwand
3) Führungen für Schieber
4) Schieber

Exakta Varex IIa mit der Gravur “Fertigungsmuster 006”

Hier abgebildet ist eine Exakta Varex IIa mit der Gravur “Fertigungsmuster 006” an Stelle einer Seriennummer.

Schnittmodell einer Exakta Varex IIa - Nachbau eines Originals des Ihagee-Kamerawerkes - jetzt in einer privaten Sammlung

Schnittmodell einer Exakta Varex IIa - Nachbau eines Originals des Ihagee-Kamerawerkes - jetzt in einer privaten Sammlung.

Querschnitt einer Exakta VX 500 mit Prismeneinsatz und Domiplan 2,8/50

Querschnitt einer Exakta VX 500 mit Prismeneinsatz und Domiplan 2,8/50 - zu besichtigen in den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden.

Exakta VX 000 (Exakta VX 500)

Diese Exakta VX 000 (Exakta VX 500) ist mit einer interessanten Frontplatte ausgestattet. Unterhalb des schwarzen Exakta-Schildes befindet sich eine Gravur “VX 000” mit geringfügig schmaleren Buchstaben als bei der üblichen VX-1000-Gravur. Die für die VX 500 üblichen Blitzbuchsengravuren (F und X) sind vorhanden. Die Kamera hat keine Seriennummer.

Exakta VX 500 - Vorserienkamera #0000121 mit gravierter Frontplatte -VX 500-

Nur zu Beginn der Produktion der Exakta VX 500 wurden einige wenige Vorserienkameras mit gravierter Frontplatte “VX 500” gefertigt (Ser.-Nr. 0000121; Hummel-Nr. 033).

Elbaflex VX 500 (Prototyp einer geplanten Exportvariante)

Elbaflex VX 500 (Prototyp einer geplanten Exportvariante, eine oft genannte Serienproduktion fand nicht statt)

Es gab jahrelangen Rechtsstreit um die Namensrechte an “Kine-Exakta”, “Exakta” und “Exa” mit der Ihagee West, weiterhin war die Bezeichnung “Varex” in den USA bereits geschützt. Schon 1960 wurde deshalb auf der Basis der Exakta Varex IIa eine Kamera geplant, die mit einem neuen Gehäuse und einen neuen Namen vermarktet werden sollte. Die Elbina Super wurde aber nie produziert, ein Prototyp ist unten abgebildet (ohne Ser.-Nr.; Hummel-Nr. 027; Technische Sammlungen der Stadt Dresden).

Elbina Super (1960) Prototyp (Technische Sammlungen der Stadt Dresden)
Exakta VX1000 mit schwarzem Gehäuse (ohne Ser.-Nr.)

Hier wurde auf die Verchromung der Zierleisten einer VX 1000 verzichtet. Diese wurden lediglich schwarz lackiert. Solche Änderungen wurden aus Gründen möglicher Materialeinsparungen oder als Reaktion auf den Kundengeschmack an Einzelkameras getestet. Die Kamera trägt keine Nummer und eine Serienproduktion wurde nie aufgenommen. (siehe auch unten: Exa II in schwarzer Gehäusevariante)

Bei dieser Exakta VX 1000 mit der Seriennummer TK 0017 (TK für Technische Konstruktion) wurden ein schwarz eloxierter Rückspulknopf mit alufarbenen Zierstreifen, eine ebensolche Bodenmutter, ein weiterer schwarzer Knopf für die Filmmerkscheibe, sowie ein schwarzer Knopf für das Filmabschneidemesser eingebaut. Eine Serienproduktion ist nie erfolgt.

Exakta VX 100 #TK 0017 mit schwarz eloxierten Knöpfen Exakta VX 100 #TK 0017 mit schwarz eloxierten Knöpfen

Man denkt zunächst an eine Art Tilt-Optik, wenn man diesen Varex-IIb-Optikumbau sieht. Die extreme Auszugsverlängerung würde aber die klassische Nutzung einer solchen Konstruktion für die Architekturfotografie unmöglich machen, also bliebe nur die Makrofotografie.
Herr Hoppe aus Berlin schrieb mir hierzu: “m. E. diente der Tubus dazu, um nach dem Schmeimpflug-Prinzip Bücher, die aus konversatorischen Gründen nicht voll aufgeschlagen werden dürfen, zu reproduzieren.“

Varex-IIb-Optikumbau
Varex-IIb-Optikumbau Varex-IIb-Optikumbau

3. Exa

Prototypen der Exa Varex (Technische Sammlungen der Stadt Dresden). Das Frontschild ist hier aber nicht graviert sondern nur silbern beklebt (Abb. links: Ser.-Nr. Archiv 0; Hummel-Nr. 038 und Abb. rechts: Ser.-Nr. Archiv 1; Hummel-Nr. 039).

Exa Varex (1950) Prototyp #Archiv 0 Exa Varex (1950) Prototyp #Archiv 1

Bei dieser Kamera handelt es sich um ein aus Messing gefertigtes Handmodell der Exa Varex. Hier ist die Frontplatte tatsächlich mit “Exa Varex” graviert. Der dazugehörige Suchereinsatz weist ebenfalls eine Varex-Gravur mit ungewöhnlicher Ausführung der Schrift auf. Die kürzeste Belichtungszeit ist mit 1/250s angegeben.

Exa Varex Handmodell Exa Varex Handmodell; ungewöhliche Varex-Gravur am Lichtschacht
Exa Varex Handmodell mit 1/250s

Obwohl die üblicherweise schwarzen Blitzbuchsen der Rheinmetall System-Exa mit M und X graviert waren, existieren auch Kameras (#247117, #250742, #254861 und #263545) mit verchromten Buchsen und abweichender Synchronisationsbezeichnung F und X sowie fehlender VEB-Gravur. Diese Kameras tauchen im gesamten Seriennummernbereich der System-Exa auf. Es könnte sich um Apparate handeln, die bei Serviceeinsendung auf die damals inzwischen übliche Synchronisationsbezeichnung FX umgerüstet (modernisiert) wurden. Hierzu existierten offenbar spezielle neue Frontplatten mit glänzender Verchromung, F-X Gravur und anderer Schreibung des ö im Wort Sömmerda.

System-Exa #254861 mit Tessar 2,8/50 und Chrom-Blitzbuchsen mit Gravur F und X System-Exa #254861 mit Tessar 2,8/50 und Chrom-Blitzbuchsen mit Gravur F und X
Exa #557718 (1959) mit Meyer Primagon 4,5/35 (Seriennummer in ausgeschliffenem Feld)

Offenbar nach einem Gravierfehler wurde die Seriennummer der abgebildeten Exa #557718 mit geprägter Frontplatte im Ihagee-Werk wieder ausgeschliffen und in die entstandene Fläche neu graviert.

Exi automatic Prototyp #421.404

Exi-automatik: Prototyp einer Exa 0 mit Belichtungshalbautomatik und fester Belichtungszeit 1/50s. Das Ludwig-Meritar-Objektiv war hierbei mit einem Belichtungsmesser von Metrawatt Nürnberg verbunden (Objektiv mit Belichtungsmesser, Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1803403 vom 17.8.1959) (Ser.-Nr. der Kamera 421404; Hummel-Nr. 049; Technische Sammlungen der Stadt Dresden)

Reflexa 35 (Exa - Modell 1961)

Reflexa 35: Diese Exa - Modell 1961, ist mit einem ungewöhnlichen Namensschild ausgestattet. Die Gravur “Reflexa 35” ist professionell ausgeführt und mit weißer Farbe ausgelegt worden. (Ser.-Nr. 568492). Der Grund dieser Namensgebung und der Hersteller/Vertreiber sind nicht bekannt.

Exa II mit schwarzer Einbrenn-Lackierung; ohne Nr.

Bei dieser Exa II wurde die Deckkappe statt einer Verchromung mit schwarzer Einbrenn-Lackierung versehen. Solche Änderungen wurden aus Gründen möglicher Materialeinsparungen oder als Reaktion auf den Kundengeschmack an Einzelkameras getestet. Die Kamera trägt keine Nummer und eine Serienproduktion wurde nie aufgenommen. (siehe auch oben: Exakta VX1000 mit schwarzer Lackierung des Gehäuses)

Exa I mit ungewöhnlicher Zeitenreihe - 1/125, 1/60, 1/30 und B. Die 1/175 ist nicht vorhanden (Anschlag bei 1/125).

Exa I mit ungewöhnlicher Zeitenreihe Exa I mit ungewöhnlicher Zeitenreihe

Für Betriebsjubiläen langjähriger Mitarbeiter oder als Messemodelle wurden nicht nur Exakta- sondern auch verschiedene Exa-Kameras andersfarbig beledert. In den Handel gelangten diese Einzelstücke aber nicht.

Exa I dunkelblau; #137050
Exa 500 rot; ohne Nummer
Elbina I #000007 - Prototyp

Prototyp der Elbina I (Ser.-Nr. 000007) einer geplanten Exportvariante der späteren Exa I (1961).
Eine Serienfertigung der Elbina-Kameras fand nicht statt.

Elbina II #000006 - Prototyp einer geplanten Exportvariante der Exa IIa

Elbina II (Ser.-Nr. 000006) - Prototyp einer geplanten Exportvariante. Mit Bedienelementen der Exa II und dem neuen Gehäuse stellt sie einen Übergang zur Exa IIa dar.

Exa II 1 #000013 - eine Leihkamera für Ihagee-Werksangehörige

Die Exa II 1 (Ser.-Nr. 000013, ist eine Elbina II, die als Leihkamera für Ihagee- Werksangehörige Verwendung fand.

Exa-matic (1963) Prototyp

Exa-matic (1963): Es handelt es sich um einen interessanten Prototyp mit eingebautem Belichtungsmesser und mechanischer Übertragung des Blendenwertes zur Kamera. Eine Serienfertigung wurde leider nie aufgenommen (ohne Ser.-Nr.; Hummel-Nr. 066; Technische Sammlungen der Stadt Dresden) 

Die unten abgebildete Exa IIa (Seriennummer 146735) besitzt eine ungewöhnliche Auslösersperre. An Stelle des sonst üblichen Sperrhebels wurde hier eine Sperrscheibe eingebaut. Die Punktgravur befindet sich oberhalb der Sperrscheibe. Zur Verriegelung des Auslösers müssen sich beide roten Punkte gegenüber stehen.

Exa IIa (#146735) mit ungewöhnlicher Auslösersperre
Exa IIa (#146735) mit ungewöhnlicher Auslösersperre

Bei dem gezeigten Prototyp handelt es sich um eine Exa IIb, bei der als Objektivanschluss ein M42x1-Gewinde eingebaut und eine entsprechende Blendeninnenauslösung integriert wurde. Es handelt sich um eine Versuchskamera der Ihagee. Die Kamera besitzt keine Seriennummer.

Exa IIb mit M42-Anschluss und Innenauslösung Exa IIb mit M42-Anschluss und Innenauslösung
Schnittmodell einer Exa 500 #280. 836 aus dem Ihagee-Kamerawerk - jetzt in einer privaten Sammlung

Schnittmodell einer Exa 500 #280.836 - gefertigt im Ihagee-Kamerawerk - jetzt in einer privaten Sammlung

Exakta 500 FI (Foto-Italia Gravur neben der Zeitenscheibe) #362952

Importeure kennzeichneten teilweise ihre vertriebenen Kameras, so lassen sich Exa 500-Kameras (Abb. Exa 500 FI #362952) aber auch Exakta RTL 1000-Kameras mit FI-Gravur für Foto-Italia finden.

Zwei geplante Exportvarianten der Exa Ia, die Elbaflex 175 und die Exakta 100 findet man nur als Prototypen in den Technischen Sammlungen der Stadt Dresden, sie wurden nie in Serie gefertigt.

Elbaflex 175 #390958 - Prototyp Exakta 100 #517303 - Prototyp

Vom OTS (Operativ Technischer Sektor) des Ministeriums für Staatssicherheit wurde Anfang der 1970-er Jahre für Observationszwecke der Beobachtungskomplex I entwickelt. Dieser bestand aus einer modifizierten Exa Ia mit pneumatisch geräuschgedämpften Verschluss, vergrößertem Reflexspiegel und elektronisch gesteuerten Belichtungszeiten von 1/60s bis 30s (Elektronik aus der Praktica electronic). Am Suchereinsatz war ein Binokular angebracht und an der Kamerarückseite eine 5-m-Filmkassette adaptiert worden. Der Durchmesser des kreisförmigen Aufnahmeformats betrug 24 mm.
Die so genannten “Nadelöhr-Objektive” ermöglichten durch ihre schlanke Bauweise und eine vor der Frontlinse liegende Eintrittspupille das Durchdringen stärkerer Wände. Eine Bohrung von 1 mm vor der Frontlinse genügte zur Beobachtung. Es handelte sich hierbei um Weitwinkel-Periskope wie z.B. das JO-1 oder das SO-3.5 . Sie wurden, um den Verwendungszweck zu verschleiern, beim Hersteller Carl-Zeiss-Jena als Justieroptik (JO) oder im Falle des Objektivs SO-3.5 als Sonderoptik (SO) bezeichnet.
Bei einer reinen Beobachtung (ohne Kamera) musste nur das passende Okular auf das in der Wand befestigte Objektiv aufgeschraubt werden. Nur für die fotografische Dokumentation wurde die Kamera an Stelle des Okulars verwendet, hier konnte die Beobachtung natürlich durch den Kamerasucher (Binokular) erfolgen.
Anfang der 1980-er Jahre wurde das System durch den völlig neu entwickelten Beobachtungskomplex II (mit automatischer und manueller Belichtung) ersetzt.

Beobachtungskomplex I des MfS - Frontansicht mit Optik SO-3.5

Ich danke Herrn D. Vreisleben für die Überlassung der Abbildungen.

Weitere Informationen zum Thema:
Vreisleben, D.: Der Beobachtungskomplex I und II. PhotoDeal IV/2001.
Die Besichtigung des Beobachtungskomplex I und anderer Exponate von NVA und MfS ist in Harnekop bei Berlin möglich: http://www.nva-harnekop.de

Beobachtungskomplex I mit Sonderobjektiv SO-3.5 und 5m-Kassette

Beobachtungskomplex I des MfS - Rückansicht mit 5-m-Kassette Beobachtungskomplex I des MfS - Rückansicht mit 5-m-Kassette

Beobachtungskomplex I mit Sonderobjektiv SO-3.5 und 5m-Kassette

Es existieren einige Exa-Ia-Kameras mit der Rückspulkurbel und dem glatten Aufzugshebel der Exa 1b . Dabei handelt es sich wahrscheinlich um eine geringe Stückzahl von 1b-Gehäusen (im Bereich der Seriennummern um 659000), die mit Bajonett und Exa-Ia-Schild ausgerüstet worden sind und bei denen die Auslösewippe für die Blendeninnenauslösung weggelassen wurde. Ein Grund für diese Produktion könnte die Nachfrage von Exakta-Besitzern sein, die die Anschaffung einer Zweitkamera mit Bajonett planten. Diese Kameras sind sehr selten. Es handelt sich dabei aber nicht um nachträgliche Service-Umbauten, denn es gibt zu diesem Modell eine Nullserie. Eine dieser Kameras ist unten abgebildet. Sie hat die Seriennummer 000098 und weist die oben genannten Merkmale auf.

Exa Ia #000098 - Nullserienkamera mit Bedienelementen wie bei der Exa 1b
Exa Ia #000.098 - Nullserienkamera mit Bedienelementen wie bei der Exa 1b

Diese Exa 1b Nullserienkamera #000547 ist mit einem schwarz eloxiertem M42-Anschraubring ausgestattet und die Deckplatte ist mit “aus DRESDEN” graviert.

Exa 1b #000547; Nullserienkamera mit schwarz eloxiertem M42-Anschraubring und Gravur “aus DRESDEN” Exa 1b #000547; Nullserienkamera mit schwarz eloxiertem M42-Anschraubring und Gravur “aus DRESDEN”
Exa 1b mit Fehler in der Seriennummer

Bei der hier aufgenommenen Exa 1b handelt es sich um eine Kuriosität. In der Seriennummer ist an letzter Stelle eine 4 über eine 3 geprägt. Da die Kamera mit diesem Fehler vermutlich das Werk nicht verlassen hätte, ist ein nachträglicher Gehäusetausch in einer privaten Werkstatt wahrscheinlich. Den privaten Firmen wurden manchmal technisch einwandfreie Ersatzteile mit kleinen Schönheitsfehlern zur Verfügung gestellt.

Eine interessante Modifikation ist die MAF, eine Exa Ia mit Langzeitenwerk (B - 2 - 1 - 1/2 - 1/4 - 1/8 - 1/15s) und reduziertem Bildformat 22x24 mm zur Nutzung am Mikroskop. Die Kameras sind intern mit einem Teil der Seriennummer versehen, daher handelt es sich um keine Einzelumbauten. Die Ausführung der mechanischen Änderungen ist professionell. Nachdem eine einzelne MAF-Kamera schon länger bekannt war, wurde 2014 vom Mitautor des Buches “Exakta. Krótka historia doskonałości - Exakta. A Short History of Perfection” Jerzy Szajta eine weitere Kamera vorgestellt. Beide nunmehr bekannten MAF-Mikroskop-Exas (#252033, #272258) wurden also in Polen gefunden, daher liegt die Vermutung nahe, dass die Apparate auch dort umgebaut wurden.

MAF #252033 MAF #252033 Belichtungszeiten 1/15s bis 2s

MAF (Exa Ia - Ser.-Nr. 252033) mit Langzeitenwerk (B - 2 - 1 - 1/2 - 1/4 - 1/8 - 1/15s) und reduziertem Bildformat 22x24 mm zur Nutzung am Mikroskop

MAF #272258 MAF #272258 - reduziertes Bildformat

MAF (Exa Ia - Ser.-Nr. 272258) mit Langzeitenwerk (B - 2 - 1 - 1/2 - 1/4 - 1/8 - 1/15s) und reduziertem Bildformat 22x24 mm zur Nutzung am Mikroskop

Auch innerhalb der Exa 1b-Reihe existierten 18x24mm-Halbformatkameras als Täterlichtbildkameras für Polizeidienststellen. Diese wurden mit einem modifizierten Filmtransport und meist entsprechend geändertem Zählwerk sowie mit reduziertem Filmfenster und maskiertem Prismensucher ausgerüstet. Ähnliche Modifikationen gab es bereits bei der Exa (0), der Exa Modell 1961 und der Exa Ia.

Umfassende Informationen befinden sich auf der Seite Ihagee-Kameras für Post und Polizei etc..

Exa 1b #649323 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, innerhalb des alten Bildfensters maskiert Exa 1b #649323 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, eingeschlagene und rot ausgelegte TL-Kennzeichnung

Exa 1b #649323 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, innerhalb des alten Bildfensters maskiert

Exa 1b #649323 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, eingeschlagene und rot ausgelegte TL-Kennzeichnung

Exa 1b #723240 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, hier das außen maskierte Bildfenster Exa 1b #723240 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, geänderter Filmaufzug und modifiziertes Zählwerk

Exa 1b #723240 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, hier das außen maskierte Bildfenster

Exa 1b #723240 - Halbformatversion 18x24 als Täterlichtbildkamera, geänderter Filmaufzug und modifiziertes Zählwerk

Als Besonderheit ist auch die (Post-)Exa 1b zu nennen. In den frühen 1980er Jahren wurden Kameras für die Deutsche Post der DDR zur Nutzung in der so genannten Zählerfotografiereinrichtung ZFE2 umgebaut. Die Kameras wurden in einen speziellen rechteckigen Tubus von etwa 40cm Tiefe eingesetzt und dienten der Dokumentation von Fernsprech-Zählerständen (siehe Abbildungen). Folgende Modifikationen sind vorgenommen worden:

  • Filmbühne wurde mit eingeklebten Metallplatten auf das Aufnahmeformat von 24x29mm reduziert (bei unveränderter Filmtransportmechanik).
  • Belichtungszeitenrad wurde in Stellung B fixiert.
  • Optik (Pentacon auto 2,8/29mm) wurde mit zwei Metallringen fest auf Blende 22 und Entfernungseinstellung 0,4m eingestellt.
  • Zur Befestigung der Kamera im Tubus, der mit zwei seitlich angebrachten Blitzröhren ausgestattet war, mussten das Exa-Schild weichen und vier Befestigungsbohrungen in die Frontleisten der Kamera geschnitten werden.

Grundsätzlich ist anzumerken, das der Umbau aus heutiger Sicht recht primitiv und grobschlächtig umgesetzt wurde. Es ging hierbei jedoch weniger um eine hochwertige Umsetzung, sondern um die preiswerte Schaffung eines zuverlässigen Arbeitsmittels.

Umfassende Informationen befinden sich auf der Seite Ihagee-Kameras für Post und Polizei etc..

Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, Aufnahmeformat 24x29 Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, einfache Arretierung der Zeitenscheibe auf B

Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, Aufnahmeformat 24x29

Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, einfache Arretierung der Zeitenscheibe auf B

Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, einfache Arretierung der Einstellringe der Optik (Pentacon auto 2,8/29mm #2514325) Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, Bildbühne auf Aufnahmeformat 24x29 reduziert

Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, einfache Arretierung der Einstellringe der Optik (Pentacon auto 2,8/29mm #2514325)

Exa 1b #753923 - Post-Version für die ZFE2, Bildbühne auf Aufnahmeformat 24x29 reduziert

4. Zubehör

Ein selteneres Zubehör ist der “Stereflex”-Stereoeinsatz mit Stereovorsatz, der als Prototyp oder sehr frühe Ausführung (Abb. rechts) auf der Leipziger Messe 1952 gezeigt (“Die Fotografie” Heft 11, 1952) und ab 1953 produziert wurde.

Prototyp oder sehr frühe Ausführung Stereflex (1952)
Varex IIa mit Stereflex-Einsatz und Stereovorsatz
Prototyp oder sehr frühe Ausführung Stereflex;  aus: Die Fotografie, Heft 11, 1952

Die gezeigte Mattlupe mit Messraster nach Joseph Dahl besitzt auf der Unterseite mehrere diagonale „Teil“-Mattscheiben in zwei unterschiedlichen Ebenen. Eine eine exakte Scharfstellung ist erreicht, wenn beide Teil-Ebenen den gleichen Kontrast und die gleiche Schärfe aufweisen. In welcher Stückzahl diese Lupen existieren, ist nicht bekannt.

Mattlupen (Dahl’sches Modell) für die Exakta Varex VX mit Plattenrückwand Mattlupen (Dahl’sches Modell) für die Exakta Varex VX mit Plattenrückwand

Eine interessante Variante des seit den 1960er Jahren gefertigten Ihagee-Kleinst-Balgennaheinstellgeräts ist unten abgebildet. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um ein Versuchsmuster handelt, welches erst mit einigen Veränderungen in die Serienfertigung überführt wurde. Das Gerät unterscheidet sich auf den ersten Blick durch seine silberne Hammerschlaglackierung und die unverchromte Messingverschraubung der Gleitbolzen von den mit schwarzem Kräusellack überzogenen Serienversionen. Bei genauer Betrachtung fallen weitere Unterschiede ins Auge. Die beiden Aluminium-Gehäusehälften des Prototyps entstammen offenbar einer gemeinsamen Gießform und wurden vor dem Zusammenbau unterschiedlich gefräst. Die Serienversion besitzt grundsätzlich zwei bereits verschieden gegossene Teile. Die ungewöhnlichen Flanschüberstande auf der kameraseitigen Gehäusehälfte der silbernen Variante sind bei der üblichen schwarzen Variante nicht zu finden. Da diese Flansche auch das Ansetzen der Kamera behindern können, wurde der linke deutlich eingekürzt. Durch die Verwendung gleicher Gehäusehälften musste ein Stativanschluss (von zweien) des Prototyps teilweise entfernt werden, da sonst das komplette Zusammenschieben des Balgens nicht möglich wäre. Die unlackierte Aluminiuminnenseite der beiden Gehäuseteile trägt eine eingegossene Nummer 4287 (der Kokille?), eine Nummer 10 im Kreis und ein nicht identifizierbares weiteres Symbol, vielleicht als Kennzeichnung der Gießerei. Bei den Serienmodellen taucht dagegen eine Nummer 4288 in dem kameraseitigen und wieder die Nummer 4287 in dem objektivseitigen Gussteil auf, das unbekannte Symbol ist auch wieder auf beiden Seiten zu finden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die beiden Varianten aus derselben Gießerei und damit auch vom selben Hersteller stammen.

Prototyp des Ihagee-Kleinst-Balgennaheinstellgeräts Prototyp des Ihagee-Kleinst-Balgennaheinstellgeräts
Prototyp des Ihagee-Kleinst-Balgennaheinstellgeräts Prototyp des Ihagee-Kleinst-Balgennaheinstellgeräts

5. Objektive

Das frühe Carl Zeiss Biotar 1:2 f=5,8 cm #3340073 ist in dieser ungewöhnlichen Ausführung mit Vorwahlblende ausgestattet.

Carl Zeiss Biotar 1:2f=5,8 cm #3340073 mit Vorwahlblende Carl Zeiss Biotar 1:2f=5,8 cm #3340073 mit Vorwahlblende

Neben dem bekannten versenkten Tessar gibt es zumindest ein Exemplar des E. Ludwig Meritar 2,9/50 mit versenkter Fassung (Seriennummer 812897). Es handelt sich hierbei um eine Einzelanfertigung für den Ihagee-Musterbau. Eine Serienproduktion fand nicht statt. Im Gegensatz zum Tessar ist aber ein zusätzlicher unbeschrifteter Metergang zum Fokussieren vorhanden.

Meritar 2,9/50 mit versenkter Fassung Meritar 2,9/50 mit versenkter Fassung

An dieser Stelle ist auch das Objektiv Feinmess Bonotar 1:4,5/105mm interessant. Es wurde zwischen 1954-1959 entweder als Wechselobjektiv für Spiegelreflexkameras (etwa 14000 Stück für M42, etwa 4000 für Exakta, nur geringe Stückzahlen für Praktina) in drei "Gehäusevarianten" (zwei alufarbene und eine schwarze Variante) hergestellt oder als Objektiv mit Frontlinsenverstellung in Zentralverschlüssen eingebaut.
Eine größere Stückzahl des schwarzen Typs ist nicht gefertigt worden.

Bonotar 4,5/105 in drei Gehäusevarianten Bonotar 4,5/105 schwarze Ausführung

Diese Abbildung eines “RTL-1000-Gewehrs” wurde mir freundlicherweise von Heinz Schrauf zur Verfügung gestellt. Das Objektiv wurde nahezu professionell an eine Exakta RTL 1000 adaptiert. Eine Drehung der Kamera für hochformatige Aufnahmen bei unveränderter Lage des Schaftes ist hierbei genau so möglich, wie auch die Nutzung von Kamera und Objektiv ohne das “Gewehr”.

RTL-1000-Gewehr

Hier ein weiteres Fotogewehr mit einer Exakta Varex IIb und einem langbrennweitigem Teleobjektiv, die Abbildungen stammen von Eckhard Hensel aus Zwönitz.

Fotogewehr mit einer Exakta Varex IIb und einem langbrennweitigem Teleobjektiv
Fotogewehr mit einer Exakta Varex IIb und einem langbrennweitigem Teleobjektiv
Fotogewehr mit einer Exakta Varex IIb und einem langbrennweitigem Teleobjektiv

Hoch professionelle Eigenbauten stellen diese “Objektive” mit Exakta-Bajonett dar. Gefertigt aus Zeiss-Teleskopanschlüssen und ausgerüstet mit wechselbaren Huygens-Okularen wurden hiermit in irgend einer Weise Astroaufnahmen gemacht. Die Art der Verwendung ist jedoch unklar, da ein Anschluss an ein Teleskop in dieser Form nur schwer möglich ist und eine direkte Nutzung als Optik bestenfalls für Makroaufnahmen funktioniert. Die linke Abbildung zeigt einen Anschluss mit 16mm Huygens-Okular und Sonnenfilter, rechts ist eine Variante mit 40mm Huygens-Okular abgebildet.

Anschluss mit 16mm Huygens-Okular und Sonnenfilter
Anschluss mit 40mm Huygens-Okular

PhotoDeal - Magazin für Photographica und Fotogeschichte

Hier noch eine persönliche, aber natürlich rein subjektive Empfehlung von Sammler zu Sammler, für das aus meiner Sicht beste deutschsprachige Magazin für Photographica und Fotogeschichte, die PhotoDeal.

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