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Kaum ein (Hobby-)Fotograf wird sich der digitalen Fotografie gänzlich verweigern können. Auch wenn man den
derzeitigen Megapixelwahn und die ziellose Knipserei nicht gut heißen möchte, kommt man gerade im beruflichen Leben am Geschwindigkeitsvorteil dieser Technologie nicht vorbei. Analog ist jedoch nicht das Gegenteil von Digital,
es ist eine Art der Fotografie, die es uns ermöglicht, Zeit für die Bildkomposition bereits beim eigentlichen Fotografieren zu investieren. Zeit, die diese chemische Fotografie so einzigartig und gerade in Verbindung mit
klassischen Kameras unserer Väter so ruhig und sinnlich macht. Die Silberhalogenidfotografie ist keineswegs absolut authentisch, wie es von Gegnern der Pixelfotografie oft behauptet wird, ein wundervolles monochromes Bild ist
keineswegs eine unverfälschte Darstellung der Wirklichkeit. In Verbindung mit einer klassisch-technischen Umsetzung gibt uns die chemische Fotografie jedoch die Möglichkeit, ein wenig inne zu halten und uns die Zeit zu nehmen,
die wir uns mit einer digitalen Technik niemals nehmen würden. Auch hier ist der Weg das Ziel! Ich mag einfach klassische Kameras, natürlich nicht nur die Geräte Dresdner Hersteller. An dieser Stelle möchte daher einige der
Modelle vorstellen, die mich besonders faszinieren und mit denen ich auch heute noch gern fotografiere. Keinesfalls bin ich ein Gegner der Fotografie auf Chip, im täglichen Leben nutze ich auch diese ausgiebig. Es wäre
vermutlich meist frustrierend, beispielsweise Schnappschüsse der Kinder mit einer Kamera der 1930er Jahre zu machen. Die Herstellung eines Portraits, eines Stilllebens oder einer Landschaftsaufnahme ist mit dieser alten
Technologie jedoch von Anfang an ein echtes Erlebnis für die Sinne. Es lohnt sich, gerade bei den derzeitig günstigen Preisen für gute analoge Technik, es selbst auszuprobieren.
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